leap befähigt Organisationen, profunde Innovationen hervorzubringen. In einem 4–8 Monate dauernden Prozess realisieren ausgewählte MitarbeiterInnen ein Innovationsprojekt. Das Besondere an diesem Prozess besteht darin, dass er einerseits darauf abzielt, profund neue Innovationen hervorzubringen und diese sich andererseits organisch in die bestehende Organisation einpassen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um ein neues Produkt, neues Geschäftsmodell, neue Dienstleistung oder um eine neue Struktur einer Organisation handelt. Darüber hinaus erlangt das Team die Fähigkeit, diesen Innovationsansatz auch autonom innerhalb der Organisation weiterzuführen.
Diese Innovationstechnologie basiert auf dem von Thomas Fundneider und Markus Peschl—in Anlehnung an C.O. Scharmer´s Theory-U (MIT)—entwickelten Ansatz der Emergenten Innovation. Folgende 3 Fragen charakterisieren den leap–Prozess:
leap ist ein erprobter, skalierbarer und wiederholbarer Prozess, der zu profunden Innovationen führt. Im Speziellen zeichnet sich dieser Ansatz dadurch aus, dass
leap fokussiert auf systemverändernde ("game changing") bzw. radikale Innovationen. Darunter verstehen wir das systematische und konsequente Überführen von Ideen in neue Angebote oder Strukturen und Prozesse. Dabei wird die Art und Weise, wie das Geschäftsmodell oder die Industrie funktionieren, profund verändert.
In jeder Organisation und ihrem Umfeld finden sich latent vorhandene Potentiale. Unter Umständen führen diese zu fundamentalen Veränderungen ganzer Industrien und haben daher strategische Bedeutung. leap ermöglicht durch ein "Denken von der Zukunft":
leap ist ein Weg, auf dem Strategie und Innovation zusammengeführt werden. Zu Beginn des Prozesses steht die intensive Auseinandersetzung mit dem Kern des Unternehmens, um daraus strategierelevante Innovationsthemen zu generieren. Dadurch nehmen die entwickelten Innovationsprojekte strategische Bedeutung an.
Mit leap erlangt das Innovationsteam die notwendigen Kompetenzen, um eine “Kultur profunder Veränderungen” in die Organisation zu integrieren. Die MitarbeiterInnen werden zu autonomen Multiplikatoren ausgebildet, um in Zukunft den leap-Prozess selbständig durchführen zu können.
Der Auswahlprozess der für leap in Frage kommenden MitarbeiterInnen ermöglicht den Aufbau einer neuen Kultur und Haltung gegenüber Entrepreneurship und Innovation. Im Prozess zwischen individueller und kollektiver Arbeit, werden Techniken wie zum Beispiel des Dialogs, der Themenfeldbestimmung, des Design Thinking, der Wahrnehmung, der Reflexion und des Prototyping eingesetzt.
leap zielt auf eine organische und langfristige Verankerung des Neuen innerhalb der Organisation. Denn Emergente Innovation bedeutet: Veränderung wird nicht von außen übergestülpt, sie entwickelt sich organisch von Innen heraus.
