“Listening to what wants to emerge” – Das profunde Verstehen (“deep knowing”) des emergenten Themenfeldes, seines Kernes, und seines Umfeldes, und der eigenen Person erlaubt, dass sich das profund Neue im Raum der Potentialitäten seinen Weg bahnen und sich in das Bestehende organisch einfügen kann. Das Loslassen (“letting-go”) und das Warten–Können sind in dieser Phase entscheidend. Mit großer Gewissheit und innerer Stimmigkeit emergiert das Neue “wie von selbst” aus dem Inneren heraus.
In gewisser Weise hat man durch Exploration der Potentialitäten genau das getroffen, was in diesem Moment an Neuem entstehen “musste”, was bereits latent vorhanden war, aber was noch niemand so gesehen hat. Man tritt mit dem Aspekt des Themenfeldes, mit sich selber und mit dem, was in der Organisation vorhanden ist, in Resonanz. Dies ist auch der Grund, warum sich das in diesem Prozess entstandene Wissen einerseits organisch einpasst und andererseits doch radikal Neu ist.
Diese Phase bedarf einer Zeit der Stille, um sich ganz auf das Themenfeld und auf sich selber einzulassen. Dieser “kontemplative Charakter” und die Atmosphäre des Hinhörens, Loslassens und des Wartens wird z.B. durch das Hinausgehen in die Natur unterstützt.












