Erfolgreiche Innovationsprozesse benötigen einen Rahmen, in dem sie sich entfalten können. Für LEAP wurde das interdisziplinäre Konzept des “Enabling Space” entwickelt. Dieser versteht sich als ein Container, in dem die Innovationsprozesse gehalten werden. Da es sich hierbei um hoch fragile und soziale Prozesse handelt, die nicht “mechanistisch abgearbeitet” werden können, steht in diesem Ansatz das Paradigma des Ermöglichens im Vordergrund. D.h., der Enabling Space stellt die Rahmenbedingungen bereit, die das Entstehen von radikal neuem Wissen möglich macht.
Dieser Raum umfasst eine Vielzahl an Dimensionen: die architektonische/physische, soziale, kognitive, technologische, epistemologische, kulturelle, intellektuelle, emotionale, etc. Diese sind fein aufeinander abgestimmt und haben zum Ziel, den LEAP–Prozess in all seinen Facetten zu unterstützen. Jede Phase von LEAP hat bezüglich der dort stattfindenden Wissensarbeit ihren individuellen Charakter und bedarf daher einer eigenen Atmosphäre. Diese wird durch den Enabling Space bereit gestellt.
LEAP ist von Beginn in den Enabling Space eingebettet und formt diesen. Es wird ein spezieller Raum geschaffen, der so in der Organisation meist nicht vorhanden ist. Mit Fortschreiten des Innovationsprojektes öffnet sich der Enabling Space und wird zu einem Teil der Organisation.












